Neubau der Schwebebahn Säntis
Material wird für die neue Schwebebahn Säntis in die Höhe gebracht. (Archivbild)
Rene Niederer /ARTWIESE.CH/Säntis-Schwebebahn AG/dpa
Neubau Säntis-Schwebebahn: Gipfel vorerst nur zu Fuß
Auf die Spitze des Säntis geht es in diesem Sommer nur zu Fuß (Archivbild)
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Baden-Württemberg
Neubau Säntis-Schwebebahn: Gipfel vorerst nur zu Fuß

Wer diesen Sommer den Gipfel des 2.502 Meter hohen Säntis in der Schweiz erreichen will, muss gut zu Fuß sein: Nur eine anspruchsvolle Bergwanderung bringt Gäste bis auf die Spitze. Die Option Seilbahn fällt aus, weil die Anlage erneuert wird. Die letzte Fahrt mit Gästen findet am 30. April statt. Zu Fuß gehen lohnt sich, wie die Tourismusorganisation Appenzellerland meint: «Der strenge Aufstieg wird belohnt mit einem prächtigen Weitblick.»

Für die Anlage installiert das Unternehmen Säntis-Schwebebahn unter anderem vier neue Tragseile und erneuert Antrieb und Steuerung. Das soll unter anderem die Windstabilität erhöhen. Eine Stütze der alten Bahn werde erhöht, eine weitere zurückgebaut und das Gelände renaturiert. Die neuen Kabinen sind zwar etwas größer, sollen aber wie die alten 85 Passagiere befördern. Die Neueröffnung ist im Spätherbst vorgesehen. 

Neubau der Schwebebahn Säntis
Für die Anlage installiert das Unternehmen Säntis-Schwebebahn unter anderem vier neue Tragseile und erneuert Antrieb und Steuerung. Hier ist das Fundament für eine neue Stütze zu sehen. (Archivbild)
Rene Niederer /ARTWIESE.CH/Säntis-Schwebebahn AG/dpa

Der Säntis ist der höchste Berg im Alpstein und das Wahrzeichen der Region. Je nach Wetterlage ist er von Oberschwaben aus zu sehen. Er liegt im Grenzgebiet der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen. Die Talstation der Säntis-Schwebebahn liegt auf der Schwägalp auf knapp 1.300 Metern Höhe, zwischen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Dort bleibt der Betrieb während der Bauarbeiten aufrecht. Die Schwägalp liegt von Konstanz oder Lindau am Bodensee rund 75 Straßenkilometer südlich.

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