Thomas Stamm war sauer, richtig sauer. Die 3:5-Niederlage beim 1. FC Heidenheim hatte den Trainer von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden enttäuscht und verärgert. Und dann klingelte in der Pressekonferenz nach dem Spiel auch noch ein Mobil-Telefon, gerade als der Schweizer mit seiner Erklärung begonnen hatte. Das war zu viel für den Dynamo-Coach.
«Das kostet normalerweise. Ja, also nicht scherzhaft gemeint. Gerne in die Mannschaftskasse in Heidenheim einzahlen», sagte Stamm in Richtung des Störers. Hintergrund: In nahezu jeder Mannschaft steht Handy-Klingeln in der Kabine auf dem Index und im Strafenkatalog weit oben. Erst recht, wenn der Chef spricht. Auch in Pressekonferenzen hat die Stummschaltung des Telefons oberste Priorität.
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