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Razzia gegen serbische Schleuserbande: Mit Arbeitern und Drogen gedealt

Karlsruhe. Sieben Wohnungen haben Beamte der Kriminalpolizei mit Unterstützung des Einsatzzuges Karlsruhe und der Polizeihundeführerstaffel am Mittwochmorgen in Karlsruhe durchsucht. Den beschuldigten Serben und Kroaten im Alter zwischen 33 und 42 Jahren wird gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt und das Verschaffen von falschen amtlichen Papieren vorgeworfen.

Neben zahlreichen Datenträgern konnte auch ein gefälschter Personalausweis sichergestellt werden. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Beschuldigten als Teil einer Bande in Serbien Arbeiter für Baustellen angeworben und nach Deutschland gebracht haben. Hier seien sie auf Baustellen geschickt worden, die durch die Firma eines der Beschuldigten betrieben wurden.

Weiterhin sollen sie gegen Entgelt an weitere Bauunternehmer verliehen worden sein. Auch seien sie mit gefälschten kroatischen Pässen ausgestattet worden, um in Deutschland legal einer Arbeit nachgehen zu können.

Ein Beschuldigter, ein 33-jähriger Serbe, befindet sich seit dem 14. November in Untersuchungshaft. Er wurde in der Nacht zum 14. November mit zwei weiteren Beschuldigten in einer Kleingartenanlage in Karlsruhe festgenommen. In diesem Zusammenhang wurden über 11 Kilogramm Marihuana und mehrere Kokain-Plomben sichergestellt.