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Die Einsatzkräfte stehen bereit. Zu der Person ist bislang nichts bekannt. © Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24
13.07.2019

Rettungsversuche vergeblich: Mann springt von 40 Meter hohem Baukran

Karlsruhe. Die Einsatzmaßnahmen am Karlsruher Bahnhofsplatz fanden um 22.33 Uhr ein tragisches Ende. Der 26-jährige Mann, der um 11.13 Uhr auf einen auf dem Bahnhofsplatz aufgestellten Baukran gestiegen war, konnte nicht mehr gerettet werden.

Er sprang um 22.33 Uhr vom Ausleger des Krans in die Tiefe. Der vor Ort befindliche Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Die Absperrmamaßnahmen wurden sukzessive aufgehoben.

Die Feuerwehr Karlsruhe war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Höhenretter der Werkfeuerwehr KIT und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe waren im Einsatz. Rettungsdienst und Notarzt standen ebenfalls bereit. Die Polizei hatte den kompletten Bahnhofsvorplatz geräumt und abgesperrt. Ein  Spezialeinsatzkommando aus Göppingen war vor Ort, um das Vorgehen mit den bereits vorhandenen Einsatzkräften zu besprechen. 

Fahrgäste wurden gebeten, den Bahnhof von der östlichen Seite aus anzufahren oder zu betreten. Auch der Südausgang konnte benutzt werden. Der Bahn- und Zugverkehr im Bahnhofinneren war nicht eingeschränkt. Der Nahverkehr auf dem Bahnhofsvorplatz wurde umgeleitet. Dadurch kam es zu Verzögerungen im Bus- und Bahnverkehr im gesamten innerstädtischen Bereich. 

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Hinweis für unsere Leser: Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800/1110111 und 0800/1110222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/.