Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss monatelang auf Kapitän Nicolai Remberg verzichten. Die Norddeutschen bestätigten einen Tag nach dem furiosen 3:2-Erfolg des HSV bei der TSG Hoffenheim die schlimmen Befürchtungen: Der 26 Jahre alte Profi hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und muss operiert werden.
Schon nach der Partie hatte Trainer Merlin Polzin über die Verletzung des Stammspielers gesagt: «Es sieht absolut beschissen aus, es besteht definitiv der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung. Wir müssen die genauere Untersuchung abwarten. Aber es hat ihn ziemlich schwer erwischt.»
Polzin: «Jungs haben es für ihn getan»
Remberg, der für den HSV 40 Pflichtspiele absolvierte, musste nach 41 Minuten vom Feld und wurde vom späteren Matchwinner Miro Muheim ersetzt. Ersatzspieler stützten den früheren Profi von Holstein Kiel, als er in Sinsheim den Rasen verließ.
«Rambo ist das Paradebeispiel als Leader, wie wir uns Jungs vorstellen. Das würde uns schwer treffen. Die Jungs haben es in der zweiten Halbzeit auch für ihn getan», sagte Polzin zum großen Comeback der Hamburger, die einen 1:2-Rückstand in den Schlussminuten drehten. Joker Muheim bereitete erst den Ausgleich vor und traf in der Nachspielzeit zum umjubelten Sieg.
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