Einschüsse an einem Barbershop, gezündete Böller und ein ausgelaufener Benzinkanister vor einer Gaststätte: Gleich zwei Vorfälle haben im baden-württembergischen Heidenheim an der Brenz in der Nacht und am Morgen die Polizei beschäftigt. Ob die Taten miteinander zusammenhängen, wird geprüft. Verletzte und Tote gibt es demnach nicht.
Kurz nach 3.30 Uhr hatte ein Zeuge laut Polizei und Staatsanwaltschaft mutmaßliche Schüsse in der Innenstadt wahrgenommen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus. An einem Gebäude und an der Scheibe eines Barbershops entdeckten die Beamten mehrere Einschusslöcher. Zur Tatzeit waren demnach vier Menschen in dem Gebäude. Die Kriminalpolizei Heidenheim übernahm die Ermittlungen.
Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei bislang noch unklar. Ob dieses Geschehen mit einem weiteren Vorfall in der Nacht in Heidenheim zusammenhängt, werde geprüft. Dabei wurde mutmaßlich versucht, ein Gebäude in Brand zu setzen. Nach Informationen der dpa wurden gezündete Böller und ein ausgelaufener Benzinkanister entdeckt. Es sei bei dem Vorfall kein Feuer ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Auch hier sei niemand verletzt worden. Dieses Gebäude liegt in der Nähe des Barbershops.
Die Spurensicherung war am Morgen noch vor Ort. Laut einem dpa-Reporter lagen mehrere Patronenhülsen am Einsatzort, zudem gab es Einschusslöcher in einer Hauswand. Auf Fotos vom Einsatzort war rotweißes Absperrband vor Häusern in einer Wohngegend zu sehen.
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