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20.03.2016

Schwere Unfälle auf der A5 - Drei Tote und drei Schwerverletzte

Karlsruhe/Freiburg (dpa/lsw) - Bei zwei schweren Unfällen sind auf der Autobahn 5 am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kleinkinder. Nach Angaben der Polizei wurden außerdem drei Menschen schwer verletzt.

In der Nähe von Freiburg starben in der Nacht zum Sonntag eine 31 Jahre alte Mutter und ihre zweijährige Tochter. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer ihres Autos aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Fahrzeug überschlug sich an der Anschlussstelle Freiburg-Süd und blieb auf dem Dach auf der linken Spur liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Kurz darauf krachte ein nachfolgendes Auto in den Unfallwagen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Am Vortag war bereits an anderer Stelle der A5 ebenfalls ein Kind gestorben bei einem Unfall.

Der sechsjährige Junge kam am Autobahnkreuz Karlsruhe ums Leben. Seine 10 Jahre alte Schwester sowie der 44 Jahre alte Vater der Kinder wurden schwer verletzt. Das Auto war unter den Anhänger eines liegengebliebenen Lastwagens auf dem Beschleunigungsstreifen geraten. Die Polizei vermutet, dass der Autofahrer zu schnell gefahren war, weil der Kleinlastwagen durch den Aufprall einen halben Meter nach vorne gedrückt wurde. Ein Sachverständiger soll dies nun aufklären.

Für den gestorbenen Jungen soll außerdem eine Obduktion angeordnet werden. Er saß bei dem Aufprall auf der Rückbank. Die beiden Schwerverletzten hatten im Vorderraum gesessen. Der Unfall ereignete sich auf dem Übergang von der Autobahn 8 auf die Autobahn 5. Dabei entstand ein Sachschaden von 120 000 Euro.