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Der tödliche Unfall, bei dem Fahrer und Beifahrerin in einem Lamborghini auf der A8 starben, dürfte wohl nicht die Folge eines Wettrennens gewesen sein, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.
Der tödliche Unfall, bei dem Fahrer und Beifahrerin in einem Lamborghini auf der A8 starben, dürfte wohl nicht die Folge eines Wettrennens gewesen sein, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. © dpa
30.06.2014

Tod im Lamborghini: Wettrennen war nicht die Unfallursache

Neuhausen auf den Fildern. „Es gibt bislang keine Erkenntnisse dazu, dass die Beteiligten sich ein gegenseitiges Rennen lieferten“, melden Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg zum tödlichen Unfall am Samstag kurz nach 18 Uhr auf der A8 in Höhe der Ausfahrt Neuhausen auf den Fildern. Dort waren ein 48-jähriger Autofahrer und seine 45 Jahre alte Begleiterin in einem Lamborghini ums Leben gekommen.

Nach einer ersten Meldung der Polizei ist am Samstag eine Gruppe von Sportwagen über die A8 gerast. Plötzlich sei der Lamborghini ins Schleudern geraten, in einen kleinen Erdhaufen geprallt und schließlich von einer Leitplanke zurück auf die Fahrbahn geworfen worden. Ersthelfer konnten die beiden Insassen noch aus dem Auto ziehen, bevor der Sportwagen in Flammen aufging. Trotzdem starb das Ehepaar aus dem mittelfränkischen Landkreis Roth noch an der Unfallstelle.

Sie sollen laut Aussage eines Zeugen in Begleitung einer Gruppe von Freunden unterwegs gewesen sein, die ebenfalls in Sportwagen der Marken Ferrari und Lamborghini saßen. Gemeinsam befanden sie sich auf der Rückfahrt von einer Autoausstellung in Böblingen, wobei sie mitunter auch sehr schnell fuhren. Es soll jedoch kein Wettrennen gegeben haben.

Ein Sachverständiger untersucht noch den völlig ausgebrannten Lamborghini. Durch das Feuer wurde der linke Autobahnfahrstreifen so stark beschädigt, dass er vorübergehend gesperrt wurde. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro.