In Tübingen soll ein 89 Jahre alter Mann erst seine 57-jährige Tochter und dann sich selbst getötet haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Demzufolge hatte die Ehefrau des 89-Jährigen zuvor einen Abschiedsbrief ihres Mannes in dessen Wohnung entdeckt, die zu einer betreuten Wohneinrichtung gehört. Als sie gemeinsam mit einer Betreuerin am Dienstagmorgen in sein Zimmer ging, fand sie ihn tot auf.
In dem Brief hatten sich auch Hinweise auf die in Tübingen ebenfalls in einer Betreuungseinrichtung wohnende Tochter des Paares gefunden. Als die hinzugerufene Polizei diese Wohnung überprüfte, fanden sie auch die 57 Jahre alte Frau tot auf. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts eines innerfamiliären Tötungsdeliktes, wie die Behörden weiter sagten.
Nach derzeitigen Erkenntnissen habe der Vater zunächst seine Tochter umgebracht und sich dann selbst das Leben genommen, so die Ermittlungsbehörden weiter. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen demnach nicht vor. Die Hintergründe der Tat sind unklar, ebenso wie genau Vater und Tochter ums Leben kamen. Eine Obduktion soll das klären.
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