Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart will vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München nicht verraten, wer seinen gesperrten Torjäger Deniz Undav in der Offensive ersetzen wird. «Ich lasse mich nicht locken», sagte der 43-Jährige vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).
Mehrere Alternativen für Undav
Undav hatte beim 4:0 gegen den Hamburger SV am vergangenen Wochenende seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Gegen die Bayern könnten für ihn etwa Bilal El Khannouss, Nikolas Nartey oder Tiago Tomás in die Startelf rücken.
Die Münchner stehen dicht davor, ihren nächsten Meistertitel einzufahren. Sie würden in der Bundesliga «in ihrer eigenen Liga» spielen, sagte Hoeneß voller Anerkennung. Auch in der Champions League, in der sie nach dem Spektakel gegen Real Madrid im Halbfinale stehen, würden sie eine «herausragende» Saison zeigen, so der VfB-Coach. Er sei gespannt, wie die Bayern am Sonntag auftreten. Ob sie personell rotieren, sei für ihn letztlich nicht wirklich relevant.
Auch schon bei Spielern entschuldigt
Zum Verhältnis zwischen VfB-Star Undav und Bundestrainer Julian Nagelsmann wollte sich Hoeneß nicht mehr näher äußern. Er habe sich sicher auch schon mal bei einem Spieler entschuldigt, erklärte der Stuttgarter Coach auf eine entsprechende Nachfrage. «Da fällt einem auch kein Zacken aus der Krone.»
Undavs Rolle unter Nagelsmann und in der deutschen Nationalmannschaft ist seit Wochen ein beherrschendes Thema. Der Bundestrainer hatte zuletzt berichtet, dass er sich für seine öffentliche Kritik an Undav nach dem Testspiel-Sieg gegen Ghana (2:1) Ende März bei dem Angreifer entschuldigt habe.
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