Freie Waldorfschule Dachsberg
Die Freie Waldorfschule Dachsberg kämpft für ihre Zukunft. (Archivbild)
Valentin Gensch/dpa
Baden-Württemberg
Waldorfschule Dachsberg ringt weiter um Existenz

Nach Kritik der Schulaufsicht etwa an mangelhafter Durchführung von Abschlussprüfungen sowie Verstößen bei Hygiene, Brand- und Arbeitsschutz kämpft die Freie Waldorfschule Dachsberg weiter gegen eine Schließung. Mängel seien beseitigt und viele nötige Strukturen für einen genehmigungsfähigen Schulbetrieb geschaffen worden, teilte die Schule mit.

«Die Zukunft der Schule ist gewährleistet, wenn es gelingt, die angestoßenen strukturellen Veränderungen in einem andauernden Kulturwandelprozess zu verstetigen», hieß es. Ziel sei es, den begonnenen Weg mit dem Freiburger Regierungspräsidium weiterzuführen und den Prozess zu einem guten Abschluss zu bringen. Rund 200 Kinder und Jugendliche besuchen die Schule. 

Das Regierungspräsidium teilte mit, beide Seiten hätten beim Verwaltungsgericht Freiburg darauf hingewirkt, dass das Verfahren um die Schließung der Schule ruhend gestellt werde, um Gespräche zu führen. «Seither findet zwischen der Schulaufsicht und den Anwälten des Trägervereins der Schule ein Austausch zu den Bedingungen für einen möglichen Weiterbetrieb der Schule statt.» Ergebnisse lägen noch nicht vor.

Die Behörde hatte Ende Juni mitgeteilt, dass sie nach zahlreichen Beschwerden seit Frühjahr 2025 die Genehmigung der Schule widerrufen habe. Bei den Vorwürfen ging es unter anderem auch um Unzuverlässigkeit des Trägers der Privatschule, dem Waldorfkindergarten- und Waldorfschulverein Dachsberg. Dieser habe Mängel in wichtigen Bereichen nicht beseitigt. Vorschläge zur Verbesserung reichten aus Sicht der Schulaufsicht «bei weitem» nicht aus.

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