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Mit einer «Kartoffelkanone» haben Zöllner einen 29-Jährigen an der deutsch-schweizer Grenze erwischt. Auf Menschen oder Tiere gerichtet, können diese Waffen schwerste bis tödliche Verletzungen verursachen.
Mit einer «Kartoffelkanone» haben Zöllner einen 29-Jährigen an der deutsch-schweizer Grenze erwischt. Auf Menschen oder Tiere gerichtet, können diese Waffen schwerste bis tödliche Verletzungen verursachen. © Symbolbild: dpa
20.09.2012

Zöllner erwischen Mann mit selbstgebauter «Kartoffelkanone»

Lottstetten. Mit einer «Kartoffelkanone» haben Zöllner einen 29-Jährigen an der deutsch-schweizer Grenze erwischt. Der Deutsche mit Wohnsitz in der Schweiz habe für die selbstgebaute Waffe keine Genehmigung gehabt, teilten die Beamten am Donnerstag mit. Eine «Kartoffelkanone» besteht nach Angaben des Zolls in der Regel aus Metall- oder Kunststoffrohren - beispielsweise Teile von Abflussrohren.

Damit können Kartoffeln, Äpfel, aber auch Golf- und Tennisbälle geschossen werden. Dafür wird ein Gas in den dickeren Teil der Kanone eingefüllt und angezündet. «Auf Menschen oder Tiere gerichtet, können diese Waffen schwerste Verletzungen verursachen», hieß es beim Zoll. «Selbst tödliche Verletzungen sind hierbei nicht auszuschließen.» Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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