
- Nico Roller
Ölbronn-Dürrn. Nach der Pause sind die dunkelblauen Uniformen verschwunden. Stattdessen betreten die Musiker die Bühne in ausgebeulten Trainingsanzügen und bunten Hemden, mit Jeansjacken, Stirnbändern und Vokuhila-Perücken (Frisur vorne kurz, hinten lang). Nicht nur optisch erinnert der Ölbronner Musikverein am Samstag an die Achtziger- und Neunzigerjahre, sondern auch bei der Auswahl seiner Stücke: Auf dem Programm steht nur, was damals rauf und runter lief: von Queen bis Nena, von Europe bis Udo Lindenberg. Es ist ein Abend voller Neonfarben, voller Erinnerungen und Anekdoten, eine Zeitreise durch zwei Jahrzehnte, vorbei an Gameboys, Schulterpolstern und Lavalampen. Joachim Neuhaus weiß, dass sich die Musiker darauf gefreut haben, dass es ihnen Spaß macht, ihr Konzert am Jahresanfang unter ein neues Motto zu stellen.
Premiere für die Jugend
Mit grünem Sakko auf rotem Hemd hat sich nicht nur der Vorsitzende ordentlich in Schale geworfen, sondern auch ein Teil
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