Schwert-Angriff in Schweden
Polizei und Rettungskräfte rückten am Freitag zu einer Schule im schwedischen Fagersta aus.
Fredrik Sandberg/TT News Agency/AP/dpa
Schwert-Angriff in Schweden
Ein Angreifer verletzte an der Schule mehrere Menschen, eine Person starb.
Fredrik Sandberg/TT News Agency/AP/dpa
Aus aller Welt
17-Jährige stirbt bei Schwert-Angriff an Schule in Schweden

Das Todesopfer bei dem Angriff mit einem Schwert an einer schwedischen Schule ist einem Medienbericht zufolge ein 17 Jahre altes Mädchen. Das berichtete am Morgen die Zeitung «Fagersta-Posten» unter Berufung auf die Familie des Opfers. Weitere schwedische Medien, darunter die Nachrichtenagentur TT sowie der schwedische Rundfunk, übernahmen die Meldung. Bei dem Angriff am Freitag in Fagersta nordwestlich von Stockholm waren drei weitere Jugendliche verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Ein Jugendlicher konnte mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden, wie am Samstag berichtet wurde. Zwei Jungen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, von denen einer notoperiert werden musste, werden weiterhin im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben.

Der mutmaßliche Täter - ein 18-jähriger Mann - wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Er befindet sich in Polizeigewahrsam. Zum Motiv ist noch nichts bekannt. Der Rundfunksender P4 Västmanland sowie der öffentlich-rechtliche Sender SVT berichteten, der 18-Jährige sei Schüler der Schule gewesen und habe über eine Zugangskarte für das Gebäude verfügt.

Großaufgebot im Einsatz 

Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson und Oppositionsführerin Magdalena Andersson besuchten am Samstag Fagersta. An einem Gedenkort wurden etliche Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Die schwedischen Medien berichteten teils mit Livetickern über die Großlage.

Schwert-Attacke in Schweden
Regierungschef Ulf Kristersson (l) und die Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei, Magdalena Andersson, gedachten der Opfer.
Magnus Lejhall/TT News Agency/AP/dpa

Der Alarm war am Freitag um 14.06 Uhr eingegangen. «Um 14.16 Uhr war der Täter überwältigt und konnte festgenommen werden. Dabei gab die Polizei Schüsse ab», hieß es in einer Mitteilung. Am Freitag berichteten Boulevardmedien zunächst, dem Angreifer sei ins Bein geschossen worden. Am Samstag sagte der Pressesprecher der Polizei, dazu lägen ihm keine Informationen vor. Der 18-Jährige habe keine medizinische Behandlung benötigt.

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