Nach der Sturzflut im Himalaya wird das Ausmaß der Katastrophe langsam klarer. Retter kämpfen gegen Schlamm, Geröll – und die Zeit. Unter den mehr als 1.300 Vermissten sollen auch Deutsche sein. Leider kommt es immer wieder zu solchen Katastrophen - überall auf der Welt, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.
Pakistan: Infolge schwerer Monsunregenfälle sind in Pakistan seit Ende Juni nach offiziellen Angaben bereits 72 Menschen zu Tode gekommen. Darunter seien 30 Kinder, insgesamt 187 Menschen seien zudem verletzt worden, meldete der pakistanische Katastrophenschutz. Insbesondere die Provinz Punjab, durch die wichtige Flüsse wie der Indus fließen, und die Region Khyber Pakhtunkhwa im Westen des Landes waren betroffen.


Bisher 72 Tote in diesjähriger Monsunzeit in Pakistan
Texas: Bei schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas sind im Juli zwei Menschen gestorben. Mehr als 230 Menschen sind von Einsatzkräften gerettet worden.


Zwei Tote bei Fluten in Texas - Heftiger Regen erwartet
Nigeria: 2025 starben bei Überschwemmungen in mehreren der 36 Bundesstaaten Nigerias mehr als 600 Menschen. 1,3 Millionen wurden obdachlos. Die Fluten waren die Folge heftiger Regenfälle.


Zahl der entdeckten Fluttoten in Nigeria auf 150 gestiegen
Valencia: In der Nacht zum 30. Oktober 2024 verwandelten sintflutartige Regenfälle ganze Landstriche der spanischen Region Valencia in ein Katastrophengebiet. Binnen Stunden ging so viel Regen nieder, wie sonst in einem Jahr. Dazu gab es teils orkanartige Winde und Hagel. Mehr als 220 Menschen starben, Tausende wurden verletzt oder obdachlos.


Valencia ein Jahr nach der Flut: Wiederaufbau und Wut
Ahrtal: Die Geschichte des Ahrtals und seiner Bewohnerinnen und Bewohner hat sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 schlagartig verändert. Bei der Flutkatastrophe starben in Rheinland-Pfalz mindestens 136 Menschen. Im Ahrtal gehen Schätzungen von rund 42.000 Betroffenen aus, es wurden mehr als 9000 Gebäude zerstört.


Über 150 Tote nach Hochwassern im Westen Deutschlands
Katastrophe in Italien
Am 9. Oktober 1963 lösten sich am Monte Toc rund 270 Millionen Tonnen Gestein und stürzten in den Vajont-Stausee, der zur Stromerzeugung für den Großraum Venedig angelegt worden war. Der gewaltige Erdrutsch löste eine riesige Flutwelle aus, die mehrere Ortschaften verwüstete und fast 2000 Menschen das Leben kostete. Den damaligen Artikel in der "Pforzheimer Zeitung" finden Sie hier als PDF:

