Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana
Standbild aus einem Video der Kantonspolizei Wallis zeigt einen Bereich der Bar «Le Constellation», in der es in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht zu einem schweren Brand gekommen ist.
picture alliance/dpa/Kantonspolizei Wallis
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Feuerfontänen auf Champagnerflaschen als Brandursache für Inferno in Crans-Montana
  • dpa

Die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 119 Verletzten ist nach den Ermittlungen wohl durch Feuerwerk ausgelöst worden, das in Champagnerflaschen gesteckt wurde und die Decke der Bar in Brand gesetzt hat. „Wir gehen derzeit davon aus, dass das Feuer von bengalischem Feuerwerk ausgegangen ist, das in Champagnerflaschen steckte und das zu nah an die Decke kam“, sagte die Generalstaatsanwältin im Kanton Wallis, Beatrice Pilloud.

Zu dem Ergebnis kämen die Ermittler nach der Auswertung von Videos, der Vernehmung mehrerer Zeuge sowie der Sicherung erster Spuren. Bei den Zeugenaussagen handele es sich um die französischen Betreiber der Bar und Gäste der Bar, die entkommen konnten. „Es wird geprüft, ob eine strafrechtliche Verfolgung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet wird“, sagte die Generalstaatsanwältin. Das wäre der Fall, wenn es eine Verantwortung noch lebender Personen gebe.