Jugendliche erhalten Informationen über die Berufe bei Laboratoire Biosthétique.
WSP, Kerstin Weipert
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Pforzheimer Unternehmen kennenlernen: Ferienaktion „Offen für morgen“ gibt Einblicke in die Arbeitswelt

Pforzheim. Auch in der zweiten Ferienwoche der vom städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) organisierten Sommerferienaktion „Offen für morgen“ haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in unterschiedliche Branchen erhalten – dieses Mal in die Welt der Kosmetik und Antriebstechnik.

Los ging es für 20 Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 21 Jahren bei Laboratoire Biosthétique Kosmetik GmbH & Co. KG im Brötzinger Tal. Laboratoire Biosthétique ist ein inhabergeführtes Kosmetikunternehmen und mit eigenen Tochterunternehmen sowie Vertriebspartnern international aufgestellt. Rund 350 der 600 Mitarbeitenden sind am Standort Pforzheim beschäftigt.

Zu Beginn des Besuchs stellte Tanja Hohl, Personalreferentin und Ausbildungsleiterin bei Laboratoire Biosthétique, das Unternehmen sowie die verschiedenen Abteilungen vor. Anschließend lernten die Schülerinnen und Schüler zwei Auszubildende und eine dual Studierende kennen und hatten bei einem „Speed-Dating“ Gelegenheit, Fragen zur Ausbildung oder zum Studium zu stellen und aus erster Hand zu erfahren, wie ein Bewerbungsprozess erfolgreich gelingen kann.

Ausbilder Hartmut Peichl führt die Teilnehmenden durch die Produktion und erläutert die Produktionsschritte bei Stöber Antriebstechnik.
WSP, Kerstin Weipert

Führung durch Produktion

Ein Highlight war die Führung durch die Produktion mit Lean Manager Marcel Schmid. Dabei erhielten die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen und lernten die umfangreichen Hygiene- und Sicherheitsvor-schriften kennen.

Zum Abschluss wurden die Einstiegsmöglichkeiten – von Ferienjobs über Praktika und Ausbildung bis zum dualen Studium – vorgestellt. Außerdem erhielten die Jugendlichen Tipps zur Berufsorientierung und Bewerbung.

In der zweiten Wochenhälfte ging es mit einem Besuch bei der Stöber Antriebstechnik GmbH + Co. KG weiter. Stöber steht laut Pressemitteilung des WSP für innovative, systemorientierte Antriebstechnik und bietet ein breites Portfolio aus Getrieben, Motoren, Antriebsreglern und Kabeln. Damit bringt das Unternehmen weltweit Fertigungsroboter sowie Werkzeug- und Verpackungsmaschinen in Bewegung. Stöber bietet mehr als zehn Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und bildet derzeit knapp 40 junge Menschen aus.

Ausbildungsleiterin Heike Grun begrüßte die Teilnehmenden und stellte das Unternehmen, seine Produkte sowie die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor. Anschließend führten Hartmut Peichl und Ron Haagmaier, beide Ausbilder im Bereich Metalltechnik, die zwölf Teilnehmenden durch die verschiedenen Fertigungsabteilungen, das Hochregallager, die Getriebemontage und die Lackierabteilung. Dabei erhielten sie Einblicke in die modernen Produktionsabläufe und die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Unternehmens. Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Ausbildungswerkstatt. Dort durften die Teilnehmenden unter Anleitung eines Auszubildenden sowie der beiden Ausbilder ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und einen Messingwürfel fertigen. Dabei mussten sie die Kanten sauber abschleifen und die Würfelaugen selbst bohren.

„Offen für morgen“ geht in den nächsten Wochen weiter: Am Mittwoch, 12. August, im Siloah-Bildungszentrum für Pflegeberufe, am Donnerstag, 13. August, bei der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis, am Dienstag, 18. August, bei Dettinger Schmuck GmbH, am Donnerstag, 27. August, bei IMO-Oberflächentechnik GmbH sowie am Mittwoch, 2. September, im Theater Pforzheim.

Anmeldungen sind jederzeit möglich über das Onlineformular im Internet.