Trotz des komfortablen Vorsprungs als Tabellenzweiter will Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac auf Experimente verzichten. «Es ist rechnerisch noch einiges möglich. Natürlich haben wir viele Punkte Vorsprung. Aber wir wollen weiter die Spiele gewinnen. Ich möchte die Spieler spielen lassen, die es sich verdienen. Jeder kann sich empfehlen», sagte Kovac vor dem Duell mit Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Sechs Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Bundesliga hat der BVB derzeit elf Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten RB Leipzig sowie den punktgleichen VfB Stuttgart. «Sollten wir am Ende drei oder vier Spiele haben, wo wir vielleicht nicht mehr gewinnen müssen, weil wir schon sicherer Zweiter sind, dann kann ich mir das vielleicht vorstellen. Aber selbst dann kenne ich mich selbst allzu gut, Leistung ist immer wichtig», betonte der Trainer.
«50:50-Spiel» gegen Leverkusen
Zunächst soll gegen Vizemeister Leverkusen aber der nächste Sieg her. «Es ist ein 50:50-Spiel. Wir müssen zusehen, dass wir die Waage auf unsere Seite bringen», sagte Kovac und sprach von «zwei ebenbürtige Mannschaften». Mit Blick auf die 0:1-Niederlage beim vergangenen Aufeinandertreffen im DFB-Pokal betonte der Trainer: «Das Pokalspiel ist abgehakt. Es war von uns ein gutes Spiel. Wir haben unglücklich verloren.»
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