Ecstasy-Pillen
Viele Drogen können heute einfach per QR-Code oder WhatsApp bestellt werden. (Symbolbild)
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Boulevard/Kultur
«High on FAQts»: Neue Charité-Serie klärt über Drogen auf

Monkeydust, Mephedron, Cychlorphin - immer neue und zum Teil hochwirksame Drogen verbreiten sich in Deutschland. Viele Konsumenten sind jung, wissen aber häufig nicht, was wirklich in den Substanzen steckt und wie gefährlich sie sein können. Diese Wissenslücken über Drogenkonsum und die Risiken will die neue YouTube-Serie «High on FAQts» schließen. 

Entwickelt wurden die insgesamt fünf Folgen von der Universitätsklinik Charité und der Bildungs- und Aufklärungsinitiative für junge Menschen FAQ YOU. Die erste Folge von «High on FAQts» ist nun auf YouTube zu sehen. Die weiteren vier Folgen erscheinen wöchentlich. 

«Alkohol, Rauchen und Drogen sind scheiße für dich, das weißt du», leitet Moderatorin Joelle die erste Folge in. «Aber wir wissen, du machst es ja eh. Und Verbote haben selten geholfen.» Anstatt zu verurteilen, wolle die Serie aufklären und jungen Konsumentinnen und Konsumenten zeigen, worauf sie sich einließen, ganz nach dem Motto: «Der Dealer verkauft dir den Stoff, wir liefern den Beipackzettel.»

Es kommen Betroffene, Ärzte, Psychologinnen und Sozialarbeiter zu Wort, darunter viele Experten der Charité. «Neue psychoaktive Substanzen, die so noch nicht bekannt sind, sind eine besondere Herausforderung, weil wir eben noch nicht so genau wissen, womit wir es zu tun haben, was die Risiken sind und worauf wir uns vorbereiten müssen», sagt Lukas Roediger, Arzt und Wissenschaftler an der Psychiatrie der Charité in der ersten Folge. 

2.150 Menschen in Deutschland sind vergangenes Jahr an Drogen gestorben. Jeder vierte Drogentote war jünger als 30.

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