Bei einer Spendensammlung nach dem Tod von Ralf Richter für die Familie und ein angemessenes Begräbnis des Schauspielers sind 21.500 Euro zusammengekommen. Der Aufruf, für einen würdevollen Abschied zu spenden, um die Familie zu entlasten, war aus dem Umfeld der Richter-Familie gekommen und vom Sohn des am Dienstag gestorbenen Schauspielers geteilt worden.
Keine 20 Stunden später schloss die Initiatorin die Sammlung: «Für mich war diese Spendenaktion von Anfang an eine Herzensangelegenheit. Dass daraus innerhalb so kurzer Zeit eine solche Welle der Unterstützung geworden ist, hätte ich niemals erwartet», so die Initiatorin auf der Online-Plattform Gofundme.
«Diese finanzielle Belastung kann die Familie nicht allein tragen»
Dort war am Mittwoch nach dem Tod zum Spenden aufgerufen worden. Mit seinem Tod stünden seine zwei Kinder und beiden Enkelkinder neben der Trauer auch vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringe, hieß es in dem Spendenaufruf. «Diese finanzielle Belastung kann die Familie nicht allein tragen», so die Initiatorin des Spendenaufrufs.
Richter war am Dienstag im Alter von 69 Jahren gestorben. Als Schauspieler bekannt wurde er durch seine Rolle in Wolfgang Petersens Film «Das Boot». Später verkörperte er immer wieder markante Ruhrpott-Typen, etwa in Komödien wie «Bang Boom Bang» (1999), «Superstau» (1991) oder «Fußball ist unser Leben» (1999).
Sohn teilt Spendenaufruf - und bedankt sich
«Ralf hat über Jahrzehnte viele Menschen erreicht, bewegt und zum Lachen gebracht. Vielleicht können wir ihm und seiner Familie jetzt ein kleines Stück dieser Verbundenheit zurückgeben», hieß es in dem inzwischen ausgesetzten Spendenaufruf. Bereits innerhalb von 15 Stunden waren dort rund 10.000 Euro zusammengekommen.
Richters Sohn Maxwell Richter bedankte sich bei Instagram für die Anteilnahme und Unterstützung. «Jede Spende, jedes Teilen und jede liebe Nachricht bedeutet uns sehr viel», schrieb er nach Veröffentlichung des Aufrufs. Die Aktion sei von Menschen aus dem Umfeld der Familie ins Leben gerufen worden, die sie in dieser schweren Zeit unterstützen wollten.
Der «Bild»-Zeitung hatte er berichtet, es sei seinem Vater bereits seit längerem sehr schlecht gegangen. Demnach litt er an einer Lungenkrankheit und Herzproblemen und hatte er nach einem Klinikaufenthalt vor mehreren Monaten immer mehr abgebaut.
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