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Ausstellung Ein neues Wort
Bequem haben es Janusz Czech (links) und Daria Schroth (Zweite von rechts) es in der Installation von Özlem Avci (zweite von links), die Teil von Cana Bilir-Meiers Ausstellung „Ein neues Wort“ ist. Ihr gleichnamiger Kurzfilm setzt sich mit der Zugehörigkeit von „Gastarbeitern“ auseinander.
Meyer
Kultur
30.000 Worte für „Menschen wie wir“: Ausstellung „Ein neues Wort“ im Kunstverein Reuchlinhaus beschäftigt sich mit „Gastarbeitern“

Pforzheim. 1970 suchte der WDR ein neues Wort für „Gastarbeiter“ in Deutschland. Bei dem Wettbewerb kamen 30.000 Vorschläge zusammen, darunter rund 2000 unterschiedliche Begriffe. Zu gewinnen waren eine Reise nach Istanbul und als Hauptpreis ein Auto, das schließlich eine Frau für den Vorschlag „Menschen wie wir“ gewann. Unter den Begriffen waren etwa 300 Schimpfwörter, aber auch Wörter wie „Fleißige Ameisen“, „Gastkumpel“ oder „Devisenboy“. „Ein Auto für die Frau – ein Kleinkraftrad für den einmillionsten Portugiesen“, lacht Cana Bilir-Meier, die den Wettbewerb als Ausgangspunkt für ihren Kurzfilm „Ein neues Wort“ und die gleichnamige Ausstellung im Kunstverein im Reuchlinhaus genommen hat.

Kritisch sehe die Künstlerin das Preisausschreiben nicht. Ein Soziologe schätzte es als eine Annäherung ein, eine Auseinandersetzung der Deutschen mit den „Gastarbeitern“,

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