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Spielen Stücke voller Metaphern und kleiner Geschichten: Aljosha Konter (links) und Philipp Marx. Foto: Roller

Aljosha Konter und Philipp Marx spielen „Liebemacher-Pop“ im Kupferdächle

Pforzheim. Mal ernst, mal nachdenklich, mal humorvoll. Mal schnell, mal langsam. Aber immer hintersinnig und originell gemacht: Mit seinen Songs deckt Aljosha Konter die gesamte Bandbreite ab. Musik zum Entspannen und Zurücklehnen, zum Träumen und Ausspannen hat der aus Schwerzen bei Waldshut stammende Musiker im Gepäck: Stücke, mitten aus dem Leben gegriffen, voller Metaphern und kleiner Geschichten.

Zusammen mit Philipp Marx sitzt der junge Mann mit dem schwarzen Bart und der Basecap am Freitagabend auf der kleinen Bühne im Café des Pforzheimer Kupferdächles. Beide sind Musikpädagogen, beide treten regelmäßig auf. Seit rund fünf Jahren machen sie schon zusammen Musik.

Meist geht es um Liebe

Konter schreibt die Texte und Melodien. Zusammen geben sie den Songs den letzten Schliff, von denen einige autobiografisch beeinflusst sind. „In 80 Prozent geht es um Liebe im weitesten Sinne“, sagt Konter. Als Singer-Songwriter will er sich nicht bezeichnen. Über seine Titel sagt Konter, sie seien „deutscher Liebemacher-Pop“. Mit ihnen ist er schon des Öfteren vor großen Menschenmengen aufgetreten, war schon im Fernsehen zu sehen und im Radio zu hören.

Auch die Casting-Sendung „The Voice of Germany“ hat bei ihm angefragt. Aber dort wollte er nicht auftreten, wollte nicht sein Privatleben in die Öffentlichkeit zerren lassen. Konter bleibt sich treu.

Bis zu 80 Konzerte gibt er im Jahr. Seit Anfang April sind er und Marx auf Tour. Der Auftritt im Pforzheimer Kupferdächle ist ihr sechzehnter. Das Publikum haben sie von Anfang an im Griff. Mal ernst, mal augenzwinkernd, spielen sie neben einigen Covers vor allem eigene Songs, die Titel tragen wie „Verliebt“, „Ganz cool“, „Diese Melodie“ oder „Poppen ist gesund“. Einige finden sich auf dem aktuellen Album, das den etwas kryptisch wirkenden Namen „Um mehr als zu hören“ trägt.

„Es war voll schön“

Immer wieder erhalten die Musiker tosenden Applaus. „Es war voll schön“, sagt Konter nach knapp zwei Stunden am Ende des Konzerts, bevor er und Marx noch zwei Zugaben spielen.