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Die idyllische Klosteranlage fühlte sich für den späteren Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hess wie ein Gefängnis an. Foto: Meyer
Kultur
Als 14-Jähriger aus dem Seminar in Maulbronn ausgebüchst: Der Tag, als Hermann Hesse türmte
  • Petra Schaffrodt

Maulbronn. Er ist einer der berühmtesten Zöglinge der Klosterschule in Maulbronn: der spätere Literatur-Nobelpreisträger Herrmann Hesse. In Maulbronn war er allerdings nicht glücklich: Nach grade mal sechs Monaten lief der junge Hermann Hals über Kopf davon – und sein Umfeld befürchtete am 7. März 1892 das Schlimmste.

Bereits mit 13 Jahren, im Jahr 1890, wusste Hermann Hesse, was er werden wollte: „Entweder Dichter oder

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