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Der Kunsthändler Paul Cassirer in den frühen 1920er-Jahren.
Nimbus. Kunst und Bücher
Kultur
Baumbusch-Vortrag im PZ-Forum über Paul Cassirer: Ein Galerist prägt die Kunstwelt nachhaltig
  • Uta Volz

Pforzheim. Der jüdischstämmige Berliner Kunsthändler Paul Cassirer (1871-1926) hatte maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des französischen und des deutschen Impressionismus in Berlin und im deutschsprachigen Raum. Sein Kunstsalon zeigte in einer Vielzahl von Ausstellungen Tausende von Werken heute weltberühmter Künstler, darunter Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir, die durch ihn Eingang in bedeutende deutsche Sammlungen und Museen fanden. Cassirers Verdienst ist es darüber hinaus, das Werk Vincent van Goghs entdeckt und bekannt gemacht zu haben. Eng verbunden war der Kunsthändler mit den deutschen Impressionisten Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth. Paul Cassirers Einfluss auf dem Kunstmarkt wurde durch seine Mitgliedschaft und ab 1912 das Amt des Geschäftsführers der Berliner Secession zusätzlich befördert.

Vortrag im PZ-Forum am 21. September

Die Alte Nationalgalerie Berlin würdigt den einflussreichen Kunsthändler anlässlich seines 100. Todestages mit einer großen Ausstellung, die 120 Werke des Impressionismus und der klassischen Moderne

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