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Chor und Solisten gelingt eine emotionale Aufführung von Mozarts letzter Komposition.
Dietmar Bastian
Kultur
Bravouröse Aufführung von Mozarts „Requiem“ in der Pauluskirche
  • Dietmar Bastian

Mühlacker. Es gehört zu seinen bedeutendsten Werken – und blieb doch Fragment: Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), das zu seiner eigenen Totenmesse werden sollte. Zahllose Mythen ranken sich um Mozarts frühen Tod und um dieses unvollendete Meisterwerk. Wer jemals Milos Formans berühmten Film „Amadeus“ gesehen hat, im Kino oder im Fernsehen, weiß: Mozarts Requiem hat es ganz schön in sich. Da gibt es Intrigen, Eifersucht, einen geheimnisvollen Besucher, der sich hinter einer Totenmaske versteckt, einen fiesen Kollegen – und das Jahrhundertgenie selbst, das verzweifelt gegen den Tod an-komponiert.

Die Entstehungsgeschichte des Requiems als Fragment

Allein die Szene, in der der vergiftete, sterbenskranke Mozart seinem böswilligen Kontrahenten Salieri sein „Confutatis“ in die Feder diktiert, ist von bleibender

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