Pforzheim. Das Kunstprojekt „Black Ball“, das im Rahmen der Ornamenta 2024 für Aufmerksamkeit sorgte, ist zurück: Am Internationalen Museumstag, Sonntag, 17. Mai, lädt das Schmuckmuseum Pforzheim gemeinsam mit dem Förderverein ISSP zu einer erneuten Begegnung mit dem außergewöhnlichen Kunstwerk ein.
Die großformatige schwarze Kugel der niederländischen Künstlerin Yvonne Dröge Wendel war ursprünglich Teil der Ornamenta und wurde von Kurator Jules van den Langenberg für das Kulturfestival konzipiert. Damals rollte das Objekt durch mehr als 15 Gemeinden des Nordschwarzwalds und tauchte an wechselnden Orten überraschend im öffentlichen Raum auf – zwischen Wäldern, auf Feldern oder in historischen Ortskernen.


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Gefertigt wurde die übermannshohe, vollständig mit schwarzem Filz überzogene Kugel unter Beteiligung zahlreicher Freiwilliger aus der Region. Während ihrer Reise durch Städte und Dörfer entwickelte sie sich zu einem interaktiven Kunstereignis: Passanten schoben, begleiteten und inszenierten die Kugel, ließen spontane Aktionen entstehen und machten sie so zum Ausgangspunkt gemeinschaftlicher Erlebnisse.
Die Veranstaltung am 17. Mai bietet Besuchern die Gelegenheit, das Projekt erneut zu erleben und sich selbst auf die ungewöhnliche Begegnung einzulassen.



