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Wird auch gerne mal in die Tankstelle verlegt: „Das Rheingold“. Norbert Ernst (Loge), Burkhard Ulrich (Mime) und Wolfgang Koch (Wotan, von links) bei den Bayreuther Festspielen im Jahr 2014. Foto: Nawrath
13.09.2018

„Das Rheingold“ im Theater Pforzheim - was, wann, wo?

Alle Infos zum neuen Stück im Theater Pforzheim.

Wer, was, wann und wo?

„Das Rheingold“ ist eine Oper von Richard Wagner und bildet zusammen mit den drei Musikdramen „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ die Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“. Es ist der Vorabend des „Bühnenfestspiel für drei Tage“ und wurde am 22. September 1869 in München uraufgeführt. Mit rund zweieinhalb Stunden Dauer ist die von Wagner komponierte und geschriebene Oper die kürzeste im „Ring“. Die Originalpartitur wurde 1939 von der Reichswirtschaftskammer dank großzügiger Spenden deutscher Industrieller dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds abgekauft und Hitler zu dessen 50. Geburtstag geschenkt; seit 1945 gilt die Niederschrift als verschollen.

„Das Rheingold“ feiert Premiere im Theater Pforzheim

Worum geht es?

Das Grundproblem für 16 Stunden „Ring“: Wenn eine der drei Rheintöchter das Werben des Zwergs Alberich erhören würde, dann wäre alles schon zu Ende – und zwar friedlich. Doch Wagner braucht nur seine Musik, um klar zu machen: Die verführerischen Rheintöchter lassen den hässlichen Zwerg nicht ran. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf: Alberich entsagt der Liebe und raubt in maßloser Wut das Gold der Schönen. Zudem zwingt er seinen Bruder Mime, ihm einen Tarnhelm zu fertigen. Unterdessen haben die Riesenbrüder Fasolt und Fafner auftragsgemäß die Götterburg Walhall fertiggestellt. Wotan hatte ihnen als Gegenleistung zum Schein die Göttin Freia versprochen, die das Geheimnis der ewigen Jugend hütet. Das bringt wiederum die anderen Götter auf die Palme. Jetzt beginnt ein grausiges Spiel, das mit Totschlag, Raub und Fluch endet.

Bildergalerie: Oper "Das Rheingold" feiert Premiere im Theater Pforzheim

Die Oper in Pforzheim

„Rheingold“ wird ab Freitag zum ersten Mal am Stadttheater gezeigt. Inszenierung Thomas Münstermann, am Pult Markus Huber. Es singen und spielen Nico Wouterse, Dorothee Böhnisch, Stamatia Gerothanasi, Lisa Wedekind und andere.

Die Premiere am Freitag um 19 Uhr ist fast ausverkauft.

www.theater-pforzheim.de