Zwei Jahrzehnte nach dem weltweiten Erfolg des Vorgängers «Der Teufel trägt Prada» erobert die Fortsetzung gerade wieder die Kinos. «Der Teufel trägt Prada 2» lieferte einen der erfolgreichsten Kinostarts in diesem Jahr in Deutschland, wie das Disney-Presseteam mitteilte. Seit Mittwochabend hätten am Startwochenende 625.000 Menschen den Film gesehen und für ein Einspielergebnis von 7,1 Millionen Euro gesorgt. Laut Disney war es das «zweiterfolgreichste Wochenende des Jahres».
Im neuen Teil des Kultfilms spielt Oscar-Gewinnerin Meryl Streep (76) erneut die Modezarin Miranda Priestly – angelehnt an die langjährige «Vogue»-Chefredakteurin Anna Wintour. Mirandas frühere Assistentin Andy kehrt in der Fortsetzung als Redakteurin zu Mirandas Hochglanzmagazin «Runway» zurück. Gespielt wird sie von – ebenfalls Oscarpreisträgerin – Anne Hathaway (43). Mit dabei sind auch Emily Blunt und Stanley Tucci. Die Modewelt-Satire basiert auf dem Buch der Autorin Lauren Weisberger, die für Wintour gearbeitet hat.
Auch in den USA kommt die Fortsetzung gut an. Dort hätte der Film 77 Millionen Dollar, also mehr als 65 Millionen Euro, eingespielt, hieß es.
Gelungener Filmstart zwischen Feiertag und Sonne
Auch im Rex-Kino in Pforzheim ist die Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“ erfolgreich angelaufen. Kinobetreiber Michael Geiger berichtet von einem gelungenen Auftakt mit zahlreichen Besuchern und einem tollen Event: Ein roter Teppich, eine Fotowand, Sektempfang und eine Modenschau in Zusammenarbeit mit dem Modehaus Jung, welche zeitgleich in zwei Kinosälen lief, begleiteten die Vorstellungen. Zudem gab es Goodie-Tüten, an denen sich mehrere Unternehmen aus Pforzheim und der Umgebung beteiligt haben, unter anderem das Modehaus und das Kino selbst. Geiger sagt, dass trotz frühsommerlicher Temperaturen und des Feiertags rund um den
1. Mai, an dem viele Menschen traditionell eher Ausflüge unternehmen, von Mittwoch bis Montag rund 1600 Besucher kamen, um den Film zu sehen. Zum Vergleich: Der zweiterfolgreichste Film, die Michael-Jackson-Dokumentation „Michael“, erreichte etwa 1000 Besucher im Zeitraum von Montag bis Mittwoch.
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