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Als Parpignol verteilt der Tod (Sophia Klemisch) an der Seite von Mimi (Stamatia Gerothanasi, vorne von links) Luftballons.
Jochen Klenk/Theater Pforzheim
Kultur
Der Tod als Freundin auf der Bühne in Pforzheim: Diese „La Bohème“ überrascht mit einer neuen Figur
  • Uta Volz

Pforzheim. Eine bekannte Geschichte anders zu erzählen, ist ein Wagnis. Die Neuinterpretation der Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini, die Regisseurin Ini Gerath zur Eröffnung der Spielzeit 2026/27 auf die Bühne des voll besetzten Pforzheimer Theaters brachte, war rundum überzeugend und so gelungen, dass der Beifall zum Schluss nicht enden wollte – stehende Ovationen, Bravorufe und Fußgetrappel inbegriffen. Zu Beginn hatten Intendant Markus Hertel und Verwaltungsdirektor Uwe Dürigen am Freitagabend eine große Zahl geladener Gäste begrüßt, darunter drei Bürgermeister mit Oberbürgermeister Peter Boch an der Spitze, Kommunalpolitiker und Förderer.

Ini Gerath hat die Handlung der 1896 uraufgeführten Oper in das Paris der Gegenwart versetzt, in ein schäbiges Loft, in das weihnachtlich dekorierte Amüsierviertel des Quartier

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