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Inszeniert wieder in Pforzheim: der Tübinger Tobias Materna.  Foto: Kaufhold 

„Ein Alptraum in rosa“: Regisseur Tobias Materna erzählt, was hinter der Strauss-Oper „Ariadne auf Naxos“ steckt

Die Tiefe muss man verstecken“, heißt es bei Hugo von Hofmannsthal. „Wo? An der Oberfläche.“ Der österreichische Dichter ist nicht nur für seine Aphorismen berühmt, sondern auch für seine Libretti für Opern von Richard Strauss. „Ariadne auf Naxos“ hat am Samstag im Theater Pforzheim Premiere. Und Regisseur Tobias Materna erzählt, in welcher Welt und Zeit er diese Verbindung zwischen Mythos und Commedia ansiedelt.

PZ: Es gibt so viele Deutungsmöglichkeiten dieser Oper, wie bringen Sie sie auf die Bühne?

Tobias Materna: Wir haben das Geschehen in einen Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Cocktailbar verlegt. Der Wellnessbereich ist Teil des Anwesens des reichsten Mannes der Stadt Wien, der

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