
- Eckehard Uhlig
Pforzheim. Othmar Schoeck (1886-1957) ist ein immer wieder ins Vergessen geratener Schweizer Komponist, dessen Musik bei jeder Wiederentdeckung Erstaunen hervorruft. Bekannt sind seine romantisierenden, von Schriftstellern wie Hermann Hesse, Thomas Mann oder James Joyce verehrten Liedkompositionen und einige Bühnenwerke. Sein individualistisch-verinnerlichtes Konzert für Violoncello und Streichorchester (op.61), das im Zentrum des Abends mit den Südwestdeutschen Kammerorchester stand, wird allerdings nur selten aufgeführt. Nun also in Pforzheim – wohl ein Wunsch des schweizaffinen SWDKO-Chefs Douglas Bostock, der neben seinem Dirigentenpult, frontal zum Publikum platziert, den renommierten Solisten Claudio Bohórquez begrüßen konnte.
Und der spielte auf seinem Instrument – einem um 1690 entstandenen Cello des berühmten italienischen Geigenbauers Giovanni Battista Rogeri – wahrhaft
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