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Otto Müller malte 1920 „Die Badenden“ an den Moritzburger Teichen.
Jens Ziehe/Photographie
Kultur
Expressionistische Provokation: Claudia Baumbusch erläutert im PZ-Forum die Brücke-Kunst

Pforzheim. „Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“, postuliert das Brücke-Manifest im Jahr 1906. Ein Aufbruch zu neuen Ufern, ein revolutionäres Aufbegehren gegen die erstarrte Akademiekunst und die Spießigkeit der bürgerlichen Gesellschaft im Wilhelminismus – dem setzen die jungen Künstler eine ausdrucksstarke, gefühlsbetonte und farbmächtige Malerei entgegen. Auch dank eines vor 120 Jahren revolutionären Marketings bleiben die Werke der Brücke-Maler präsent – unter anderem in der sehenswerten, bis 12. April dauernden Ausstellung „Wilde Farben, freier Geist“ im Franz Marc Museum in Kochel am See.

Bereits vor 20 Jahren hat Claudia Baumbusch im PZ-Forum einen Vortrag über den deutschen Expressionismus gehalten. Schon damals präsentierte sie mit Kenntnisreichtum und Eloquenz sowie

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