Pforzheim. Die Künstlerin Maja Hürst hat Mitte Mai an einem Fassadenkunstwerk am Gebäude Ecke Kreuzstraße 10 / Calwer Straße gearbeitet. Sie konnte es jedoch nicht fertigstellen.
Aufgrund witterungsbedingter Unterbrechungen und der Evakuierung im Rahmen der Bombenentschärfung am 17. Mai sei das Werk in der geplanten Zeit nicht vollständig vollendet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Pforzheim. Das soll so jedoch nicht bleiben: Im Herbst wird sie erneut nach Pforzheim kommen und das Mural beenden.


Gefühle auf großer Fläche: Künstlerin Maja Hürst verarbeitet in ihrer Kunst persönliche Erlebnisse
„Die bisher entstandenen Arbeiten geben bereits einen Eindruck von der künstlerischen Handschrift von Maja Hürst“, so das Kulturamt in einer Stellungnahme. „Wir freuen uns daher auf die Fertigstellung des Projekts im Herbst.“


In Pforzheim soll neues Fassadenkunstwerk entstehen
Das Wandbild stelle ein Glücksarmband/ Charm Bracelet dar. Ausgangspunkt dafür ist die Fassade selbst. Hürst verwendete dabei die bereits vorhandene Regenrinne wie eine Kette, die sich über das Gebäude zieht. Daran reihen sich verschiedene Anhänger, die die Fenster an der Hausfassade mit in das Kunstwerk einbeziehen. Die Künstlerin trug die Formen zunächst mit Stuck auf den rauen Untergrund auf und bemalte sie anschließend. So entstanden verschiedene Strukturen, Oberflächen und Farben, die die einzelnen Elemente des Glücksarmbands hervorheben.



