
- Eckehard Uhlig
Pforzheim. Die Protagonisten singen hervorragend und spielen gut. Die Chöre intonieren kraftvoll an der Bühnenrampe oder halten sich mit stimmungsvollem Klangzauber im Hintergrund. Der Dirigent agiert mit Leidenschaft am Pult, führt die Solisten sicher und koordiniert die vokalen Akteure mit seinem Orchester, das er zur zarten Klangseligkeit anleitet oder mitreißend auf Gipfel treibt. Alles wird theatralisch sinnfällig auf der Schaubühne bebildert. So funktioniert große Oper, so funktionierte die „Aida“-Premiere, mit der die neue Spielzeit am Pforzheimer Theater eröffnet wurde.
Dreiecksbeziehung im Zentrum
Modernistische Regisseure würden in der misslichen Gegenwart Giuseppe Verdis Oper „Aida“, die von historischen Hochkulturen handelt,
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