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Eine Maske aus dem „Agamemnon-Grab“ in Karlsruhe. Foto: Deck

Heinrich Schliemanns großer Fund wird in Karlsruhe gezeigt

Karlsruhe. Als „Maske des Agamemnon“ wurde eine Goldmaske berühmt, die Heinrich Schliemann im Jahre 1876 bei Ausgrabungen im griechischen Mykene entdeckte. Doch was dem deutschen Archäologen ebenso begeisterte, war die Entdeckung einen Tag davor: Im selben Grab fand er eine zweite, rundgesichtige Goldmaske mit gut erhaltenem Leichnam. Und der sah genauso aus, wie Schliemann sich den Helden des Trojanischen Kriegs vorgestellt hatte. Diese, etwas weniger berühmte Maske wird nun erstmals in Deutschland gezeigt.

Das Objekt aus der Zeit um 1600 vor Christus ist ein Höhepunkt der Sonderausstellung „Mykene – Die sagenhafte Welt des Agamemnon“, die vom 1. Dezember bis zum 2. Juni im Karlsruher Schloss zu sehen ist. Sie ist eines der ersten Exponate, die bereits eingetroffen sind. Aus Griechenland kommen 412 antike Objekte für die Schau. Die Ausstellung ist die weltweit bislang größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland.