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Die ganze Wucht der Kreuzigungsdarstellung des Isenheimer Altars wird nach der Restaurierung erst richtig spürbar. Foto: Musée Unterlinden, Colmar
Kultur
Isenheimer Altar in Colmar nach Restaurierung mit überwältigender Wirkung
  • Uta Volz

Colmar: Der Eindruck ist überwältigend: Die Restaurierungsarbeiten am Isenheimer Altar im Unterlinden-Museum in Colmar haben den Tafelbildern auf zwei feststehenden und vier drehbaren Altar-Flügeln die Farbintensität ihrer Entstehungszeit zurückgegeben. Seit 2018 arbeiten die Restauratoren an dem zwischen 1512 und 1516 entstandenen Meisterwerk des Malers Mathis Gothart Nithart, genannt Grünewald, und des Bildschnitzers Niklaus von Hagenau. Die Holzskulpturen des Altarschreins befinden sich zurzeit noch im Centre de Recherche et de Restauration des Musées de France (C2RMF) in Paris. Mit den Arbeiten an den Rahmen des ersten Wandelbildes (geschlossener Altar) werden die Restaurierungsarbeiten im Frühjahr 2022 abgeschlossen.

Der Altar, der auch noch 500 Jahre nach seiner Entstehungszeit die Menschen in seinen Bann zieht, entstand ursprünglich für die Antoniter-Präzeptorei in Isenheim bei

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