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Winzer und Rotwein-Vieltrinker Gérard Depardieu ist immerhin schon 70 Jahre alt geworden. Ob das an den Inhaltsstoffen des Rotweins liegt? 

Kanadische Forscher: Herz stärken mit Rotwein so gut wie eine Stunde Sport

Dass Rotwein gesund ist, wussten schon die alten Römer. Im Mittelalter wurde er ebenfalls als Medizin eingesetzt. Forscher der kanadischen University of Alberta fanden nun einen weiteren genialen Effekt. Ein Glas Rotwein soll eine Stunde im Fitnessstudio ersetzen können.

Die Wissenschaftler haben in Rotwein sogenannte Resveratrol-Verbindungen nachgewiesen. Diese Substanz verbessert die körperliche Verfassung. Sie stärkt die Funktionen des Herzens und die Muskelstärke. Auf genau die gleiche Art und Weise, wie es Sport tut.

Aber: Zu Risiken und Nebenwirkungen sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker fragen oder einfach hier weiterlesen. Denn: Es gibt zwar Studien und Untersuchungen und viele Hinweise, dass ein regelmäßiger, aber geringer Rotweinkonsum gut fürs Herz sein kann, es fehlt jedoch aber an aussagekräftigen, großen Langzeitstudien mit Menschen - und Ergebnisse in der Petrischale oder aus Tierversuchen lassen sich nicht immer 1:1 auf den Menschen übertragen.

Und: Zu viel Alkohol ist definitiv schädlich. Dazu gibt es genügend wissenschaftliche Belege. Es könnte sogar sein, dass selbst behutsamer Alkoholgenuss das Krebsrisiko erhöhen kann. Aber wie immer im Leben - und in der Medizin – gilt: Es kommt immer auf die Dosis an.

Und wenn man schon etwas fürs Herz tun will, ist der Weg ins Sportstudio immer noch die beste und sicherste Art, etwas Gutes für den Körper zu tun. Auch dazu gibt es jede Menge Studien.

Restaurantgäste bekommen versehentlich 5000 Euro teuren Wein serviert 

Und nun noch eine Geschichte für alle Rotwein-Fans, die von einem edlen Tropfen träumen, aber nicht das nötige Keingeld haben, um ihn bezahlen zu können. Gäste in einem Restaurant im nordenglischen Manchester haben versehentlich eine mehr als 5000 Euro teure Flasche Rotwein serviert bekommen. Die Besucher hätten einen Bordeaux für 260 Pfund (knapp 300 Euro) bestellt, stattdessen aber einen Château le Pin Pomerol Jahrgang 2001 im Wert von 4500 Pfund (etwa 5100 Euro) erhalten. Der Fehler sei erst später entdeckt worden.

In dem Restaurant nahm man das Missgeschick offensichtlich mit Humor. Auf dem Twitter-Konto der Edel-Gaststätte war zu lesen, man hoffe, der Empfänger des teuren Tropfens habe seinen Abend genossen. An den betroffenen Mitarbeiter gerichtet hieß es da: «Kopf hoch! Solche einmaligen Fehler passieren, und wir lieben dich trotzdem.»

Der Tipp: Wein im Schlafzimmer unterm Bett lagern