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Interview Selda Falke
Selda Falke wird am 23. Februar auf dem Waisenhausplatz Lieder in sieben Sprachen vortragen – als Zeichen des Respekts und der Offenheit.
Meyer (Archiv)
Kultur
„Kunst ist kein Parteiprogramm“: Pforzheimer Künstlerin Selda Falke singt am 23. Februar in sieben Sprachen

Pforzheim. Zwischen Gedenken und Gegenwart, zwischen politischer Verantwortung und künstlerischer Freiheit bewegt sich derzeit die Arbeit von Selda Falke. Mit einer musikalischen Lesung zum Gedenktag der Zerstörung in Pforzheim am Montag, 23. Februar (17.30 Uhr, Waisenhausplatz), bei der sie auf Persisch, Türkisch, Spanisch, Englisch, Hebräisch, Jiddisch und Deutsch singen wird, erinnert sie an Pforzheims Trauma. Zuvor steht Falke am Sonntag, 22. Februar, um 18 Uhr, in dem hochpolitischen Stück „Geheimplan gegen Deutschland“ im Kulturhaus Osterfeld auf der Bühne. Die PZ hat mit ihr gesprochen.

PZ: Du bist zurzeit mit mehreren Projekten gleichzeitig beschäftigt – was treibt dich gerade besonders an?

Selda Falke: Ich bereite gerade eine Lesung mit Musik für den Gedenktag am 23. Februar vor, den Jahrestag

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