
- Gabriele Meyer
Mit seinen Ideen ist Daniel Inbal auf einem ganz eigenen Weg des produktiven Umgangs mit all den Möglichkeiten und Gefühlen, die Musik in sich birgt. Was kann trennen, was verbinden – fortwährend fordert Theater da auch auf der musikalischen Seite einen neuen Standort ein, dessen Verästelungen Klassik, Oper, Operette und aktuelle Formen verbinden. Pforzheims neuer Generalmusikdirektor scheut künstlerisch komplizierte Wege nicht – er löst sie gerne mit einer ihm eigenen, eindrücklichen Begeisterungsfähigkeit und Energie. Und – so scheint es – mit einer guten Portion Optimismus. Mit der er ebenso seine neue Heimat Pforzheim und ihren Kulturbetrieb in den Blick nimmt: alternativlos sei es seit der ersten Runde mit dem Orchester gewesen, hierher zu kommen. So, als habe das Zusammentreffen spontan eine Nähe gestiftet, die verlässlich sein könnte. Es wirkt wie ein Ausrufungszeichen, wenn er sagt: „Alles, was ich hier erlebt habe, begeistert mich“.
Er ist für das Interview nach den letzten Proben für „Carmen“ kurz vor der Sommerpause in die verlassen wirkende Kantine des Theaters gekommen. Die neue Aufgabe nach dem Engagement in Osnabrück fordert ihn heraus, und allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es erscheint verheißungsvoll, was vor
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