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Schnell springt im Kloster Maulbronn der Funke über.
Dietmar Bastian
Kultur
Mit allen Wassern gewaschen: Bläser-Trio „Wieder, Gansch & Paul“ trifft in Maulbronn den Nerv des Publikums
  • Dietmar Bastian

Maulbronn. Sie spielen nicht einfach nur Trompete, Posaune und Tuba. Sie lassen ihre Instrumente lachen, flüstern, singen und sprechen. Mit verblüffendem Ideenreichtum verwandeln Thomas Gansch, Leonhard Paul und Albert Wieder den Kreuzganggarten des Klosters Maulbronn in eine Bühne voller musikalischer Überraschungen. Was das österreichische Trio bei den Maulbronner Klosterkonzerten präsentiert, ist weit mehr als ein Bläserkonzert: Es ist Jazz, Kabarett, musikalisches Theater und große Bläserkunst zugleich. Dass diese Mischung so überzeugend funktioniert, liegt auch an der Geschichte des Ensembles. Gansch und Paul musizieren bereits viele Jahre gemeinsam, ehe Albert Wieder eher zufällig dazustößt. Aus einer improvisierten Zugabe entwickelt sich ein Trio, das heute blind aufeinander hört und mit spürbarer Spielfreude jede musikalische Idee aufgreift.

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