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Die süddeutsche kammersinfonie unter Peter Wallinger gestaltete das Neujahrskonzert im Uhlandbau mit klanglicher Transparenz, Agilität und feinem Gespür für kammermusikalische Balance.
Fotomoment Volker Henkel
Kultur
Musikalische Eleganz und große Gefühle: Matinee-Konzert der sueddeutschen kammersinfonie im Uhlandbau
  • Eckehard Uhlig

Mühlacker. Ein glanzvoller Höhepunkt begeisterte beim Neujahrskonzert von Peter Wallingers sueddeutscher kammersinfonie im Mühlacker Uhlandbau die Zuhörer: Ohne Imponiergehabe, aber mit wunder-barer Klarheit und unprätentiöser Virtuosität musizierte die junge Geigerin Maryana Osipova und präsentierte Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert d-Moll mit schlankem Ton geradezu freudig beschwingt. Das Frühwerk des dreizehnjährigen Wunderknaben leuchtete im Kopfsatz mit einem rhythmischen Motiv, das an Johann Sebastian Bach erinnerte, berührte im Andante mit dem lyrischen Zauber getragener Violin-Soli und mündete tänzerisch rasant in das finale Allegro ein. Das Orchester begleitete unter Wallingers Leitung mit kammermusikalisch federnder Agilität.

Erstaunlich, wie es dem Veranstalter der Mühlacker „Concerto“-Reihe Peter Wallinger immer wie-der gelingt, Künstlerpersönlichkeiten von Format zu engagieren. Neben der mehrfachen Wettbe-werbs-Preisträgerin Osipova konnte auch die Sopranistin Juliane

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