
- Robin Daniel Frommer
Pforzheim. Drangvolle Enge im Kommunalen Kino. Gut 90 Gäste fluten am Sonntagabend den Filmvorführraum. Ihr lebhaftes Interesse gilt Zweierlei: Dem 2021 entstandenen Dokumentarfilm „Der Hölle entkommen“ von Dietmar Schulz über die 400 Kinder, die dank mutiger Helferinnen aus dem südfranzösischen Internierungslager „Camp de Gurs“ und vor Nazi-Schergen gerettet werden konnten – und dem am Hilda-Gymnasium, im Rahmen des aktuellen Projekts „Spurensuche Pforzheim“, von einer Gruppe engagierter Schüler und Lehrer vorangetriebenen interaktiven Fusion Book „Hitler nennt mich Sara“.
Kein Geheimnis: Der technische Begriff „Deportation“ ist viel zu glatt, viel zu „clean“. Er schafft eher Distanz zu ethnischen Säuberungen und ist kaum in der Lage, so etwas wie echte Empathie für Misshandelte und Verschleppte zu erzeugen. Der knapp
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