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Sorgt für atemberaubende Spannung: die Autorin Kistina Ohlsson. Foto: Albir
Sorgt für atemberaubende Spannung: die Autorin Kistina Ohlsson. Foto: Albir
20.07.2017

Nach „Schwesterherz“ schockiert die „Bruderlüge“: neuer Krimi der Schwedin Kristina Ohlsson

Pforzheim. Es ist erst einige Wochen her, dass Kristina Ohlssons Thriller „Schwesterherz“ für Nervenkitzel sorgte. Nun setzt sie mit dem zweiten Teil der Geschichte um den Anwalt Martin Benner noch eins drauf: Extreme Spannung und ein so ganz und gar nicht zu erwartendes Ende verbindet die Schwedin in „Bruderlüge“ mit psychologischer Raffinesse, was die gut komponierte Handlung überzeugend macht.

Nicht zuletzt fesselt „Bruderlüge“ auch dann, wenn man „Schwesterherz“ nicht gelesen hat, denn zu Beginn zeichnet die Autorin einen kurzen Abriss des vorangegangenen Geschehens.

„Bruderlüge“ beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Der Stockholmer Journalist Fredrik Ohlander, dem Benner in „Schwesterlüge“ seine ungewollte Verwicklung in einen Mehrfachmord erzählt hatte, wurde umgebracht. Schlimmer noch: Der Mord an Ohlander wird nun auch noch Benner angelastet. Wie schon in Teil eins weiß er nur, dass hinter all dem Ungemach, das ihn in den vergangenen Wochen ereilte, der Unterweltboss Lucifer steckt – ein Phantom, dem Benner bisher ergebnislos hinterherjagte. Lucifer setzt ihn unter Druck: Der Anwalt soll den untergetauchten Sohn seiner ehemaligen Geliebten Sara finden. Andernfalls würde er Benners Tochter töten. Für den einst so coolen erfolgreichen Juristen beginnt ein Wettrennen mit der Zeit.