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Angespannte Situation: Die drei Noras (Leonie Jacobs, Tabea Mewis und Johanna Nora Lissai mit Max Ranft als Thomas, von links nach rechts), die auf „das Wunderbare“,eine verständnisvolle Reaktion ihres Ehemanns, gehofft hatten, sind maßlos enttäuscht.
Theater Pforzheim/Jochen Klenk
Kultur
„Nora“ Mal drei: Gelungene Premiere der Neufassung von Ibsens Klassiker am Theater Pforzheim
  • Eckehard Uhlig

Pforzheim. In Henrik Ibsens Gesellschafts-Drama „Ein Puppenheim“, das in Deutschland nach der Hauptfigur den Titel „Nora“ erhalten hat, bezeichnen sich einige Protagonisten als „Schiffbrüchige“, die sich möglicherweise „auf ein Wrack retten“ können. In der deutschsprachigen Erstaufführung einer radikalen Neufassung des Stücks der schottischen Autorin Stef Smith, die am Pforzheimer Theater eine bejubelte Premiere feierte, balancieren alle handelnden Figuren, vor allem die verdreifachte Nora, auf den Scherben eines überdimensionierten, mit zartblauem Traditions-Zwiebelmuster geschmückten weißen Tellers.

Die Porzellan-Fragmente wirken auf der Bühne wie scharfkantig geschichtete Eis-Schollen eines gefrorenen

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