Pforzheim. Konzerte, Workshops, leckeres Essen und viel Raum für Begegnungen: Am Café Roland ist vom 17. bis 20. September wieder Festival-Zeit. Bei „Panayir“ ist das Programm so vielfältig wie die Idee dahinter.
Vom 17. bis 20. September findet auf dem Vorplatz des Café Roland zum zweiten Mal das Festival „Panayir“ statt. An vier Tagen stehen neun Konzerte sowie sechs Workshops und Mitmach-Angebote auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, teilen die Veranstalterinnen Cina Dilber und Melis Kizilarslan mit.
Panayir: Die „Versammlung aller“
Der Name „Panayir“ ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet „Versammlung aller“. Entsprechend stehe das Festival im Zeichen von Musik, Begegnung und gemeinsamem Erleben. „Wir haben versucht, spannende, junge und besondere Künstler nach Pforzheim zu holen“, erklärt Dilber mit Blick auf das musikalische Programm, das von Jazz und Folk bis zu psychedelischem Anadolu-Rock reicht.


Das "Emma" etabliert sich als Plattform für Kreative
Selbermachen, Yoga, Tanzen
Dilber und Kizilarslan wollen mit dem Festival Gastfreundschaft, Großzügigkeit und Offenheit zelebrieren. Das Workshop-Programm mache das Festivalgelände zum Labor für alle Generationen, heißt es weiter: Besucher können beim Blaudruck mit Sonnenlicht Pflanzenspuren verewigen, in der Schreibwerkstatt Gedanken sortieren oder in Kooperation mit der Hochschule Taschen zum Leuchten bringen. Neben zeitgenössischer Tanzimprovisation und morgendlichem Yoga bietet das Format „Living Libraries“ Raum für persönliche Gespräche über Herkunft und das Ankommen in Pforzheim. Unterstützt wird „Panayir“ unter anderem von der Werner-Wild-Stiftung, dem Kulturamt und dem Bundesfamilienministerium. Dadurch können sämtliche Konzerte und Mitmach-Angebote ohne Eintritt angeboten werden. Auch kulinarisch hat das Event was zu bieten.


Konzert im Treppenhaus: Klassische Musik im „Café Roland“ in Pforzheim
Das Programm:
Donnerstag, 17. September
19:00 Uhr | g.el.u – Deutsch-spanischer Singer-Songwriter-Sound / Pforzheimer Talent
20:00 Uhr | Nuria Noba – Rap, Jazzgesang & atmosphärische Kairo-Beats
Freitag, 18. September
17:00 Uhr | Claudiu Rupa & Ensemble (feat. Elisandra Melián) – Klassische Violine & Sopran ohne Opernhaus-Steifheit
20:00 Uhr | Asmar Nadzhafova Quartett – Moderner, energiegeladener Jazz & ukrainisch-aserbaidschanischer Folk
Samstag, 19. September
17:00 Uhr | Attila Vural – Virtuoser, perkussiver Fingerstyle & Blues auf der Doppelhalshals-Gitarre
18:30 Uhr | CultureTalks × Die Komischen Habibis – Humorvoller Brückenschlag zwischen Orient-Klängen, Oud und Tango
20:00 Uhr | Yarın Dünya – Psychedelischer Anadolu-Rock mit verstärkter Saz und Rhythmen
Sonntag, 20. September
16:00 Uhr | Lilly Löffler Quintett – Moderner, wütend-empfindlicher Jazz der jungen Generation
19:00 Uhr | Jazz am Sonntag – Traditioneller Festival-Abschluss mit Improvisation und Jazz-Standards
Die Workshops:
Donnerstag bis Sonntag
Täglich, 14:00–17:00 Uhr |
Spurensuche in Blau – Kreativer Textil- und Papierdruck mit
Pflanzen (Cyanotypie) / Für alle Generationen
Donnerstag, 17. September
17:00 Uhr | Living Libraries – Niayesh (16) erzählt vom Verlassen der Heimat und Ankommen / Gesprächsrunde
18:00 Uhr | Schreibwerkstatt – Kreatives Handschreiben mit Stift und Papier zur Gedankensortierung
Freitag, 18. September
15:00–17:00 Uhr | Let the Body Speak! – Zeitgenössische Tanzimprovisation ohne Leistungsdruck (Teil 1)
Samstag, 19. September
10:00 Uhr | Yoga mit Chanti – Entspanntes Atmen und Bewegen unter freiem Himmel mit anschließendem Brunch
11:00–13:30 Uhr & 15:00–17:30 Uhr | Bau dir deine leuchtende Tasche – Design trifft Technik für Jugendliche ab
14 Jahren
13:00–15:00 Uhr | Let the Body Speak! – Zeitgenössische Tanzimprovisation ohne Leistungsdruck (Teil 2)
Sonntag, 20. September
10:00 Uhr | Yoga mit Chanti – Entspanntes Atmen und Bewegen unter freiem Himmel mit anschließendem Brunch pm


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