PZ-Interview mit Peter Freudenthaler von Fools Garden.
PZ: Die neue Single „I Burn“ ist ein magischer, melancholischer Popsong. Worum geht es darin?
Peter Freudenthaler: Es geht um ein Bewusstsein für die Schönheit, die uns umgibt. Oft verlieren wir die wesentlichen Dinge aus dem Blick, wenn wir uns die großen Fragen stellen und nach dem Sinn suchen. Es gibt diesen Sinn –, wenn man begreift, wie unfassbar schön alles um einen herum ist, das Wunder des Lebens. Meistens schätzt man das Erreichte aber erst, wenn es nicht mehr da ist.
„I Burn“ (dt.: Ich brenne) – kann man das auch im übertragenen Sinn verstehen, dass Sie und die Band immer noch für die Musik brennen?
Auf alle Fälle. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auch nach mehr als 25 Jahren meinen Lebensunterhalt mit Musik bestreiten kann. Es ist ein Luxus, Songs zu schreiben und damit auf Reisen gehen zu können.
Stichwort Reisen: Was tut sich mit Blick auf Live-Shows?
Wir geben nach wie vor Konzerte auf der ganzen Welt, kürzlich auch in Kasachstan. Am 18. November sind wir auch im Kulturhaus Osterfeld. Am kommenden Wochenende bin ich auf einer Benefizgala in Dresden. Da geht es um ein Projekt namens „Hope“, das die Aidshilfe in Südafrika unterstützt. Wir haben für das Programm schon zweimal gespielt, dieses Mal verkaufe ich Lose für den guten Zweck.
Wie kommen die neuen Songs beim Publikum an?
Wir hatten in den 1990er-Jahren ja plötzlich ein paar Hits – auch diesen einen ganz besonderen. Da muss man aufpassen, dass man sich nicht in zu sicheren Gefilden bewegt und das Publikum auch mit Neuem konfrontieren, das es noch nicht kennt. Die Resonanz auf die neuen Titel ist jedenfalls sehr gut, die Nachfrage nach dem neuen Album recht groß.

