
- Eckehard Uhlig
Pforzheim. Hingucker, die Schaulust anregen – so könnte man den ersten Eindruck beim Besuch der Ausstel-lung „wild wall“ beim Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus beschreiben, die eine fragmentierte Bühnenarchitektur aus Skulpturen, Objekten, Videoarbeiten und Fotografien von Fynn Ribbeck zeigt. Beziehungsweise zeigte, denn am Donnerstagabend wurde die Finissage mit geladenen Gästen und zahlreichem Publikum gefeiert. Oder, wie Michael Hübl, 2. Vorsitzender des Kuratoriums der Peter Jacobi Stiftung in seinem Grußwort anspielungsreich meinte, letztmalig in Pforzheim eine „Fynnissage“ zusammen mit dem sympathisch-jungenhaften Künstler und Jacobi-Stipendiaten Ribbeck sowie dem großzügigen Kunst-Sponsor und Stifter Peter Jacobi begangen werden.
Natürlich hat der 1995 geborene Preisträger, der Kunst an Hochschulen in Düsseldorf und Köln studierte und den mit 30.000 Euro dotierten Stiftungs-Preis gewinnen konnte, mit seiner multimedialen Kunst mehr im Sinn, als
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