
Wien. Eigentlich soll der Eurovision Song Contest den Kontinent (ESC) verbinden. Das war die Gründungsidee des Grand Prix Eurovision de la Chanson, um den die Welt Europa beneidet: ein bisschen Frieden, ein bisschen Glitzer, ein bisschen Ulk. Stattdessen überschattet die israelische Kriegsführung im Nahen Osten den Musikwettbewerb – entsprechend angespannt, ist die Stimmung in Wien. Sollte man den ESC boykottieren, weil Israel dabei ist? Die Buhrufe beim israelischen Künstler Noam Bettan im Halbfinale zeigen: Es herrscht Streit in der Fangemeinde.
Einer, der seit Jahren den ESC als Berichterstatter begleitet und beobachtet, ist der ehemalige PZ-Redakteur Maximo Gonzalez
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