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2018 konnte der Pforzheimer Orgelsommer wie gewohnt stattfinden: Anna Maria Kalesidis sorgte damals mit ihrem Sopran für schwebenden Raumklang. Sie tritt mit den Konzertmeistern und Stimmführern der Streichergruppen des Pforzheimer Theaterorchesters auf. 

Pforzheimer Orgelsommer auf 2021 verschoben: Veranstaltern wäre eine Durchführung dieses Jahr zu riskant – auch finanziell

Pforzheim. Die Veranstaltungswelt bleibt im Griff des Coronavirus: Bis vor zwei Monaten waren sie noch zuversichtlich, was die Durchführbarkeit des beliebten, seit 2003 die Sommerferien bereichernden Pforzheimer Orgelsommers anbelangt. Inzwischen mussten die Organisatoren Mathias Kohlmann und Diethard Stephan Haupt nach eigenen Angaben jedoch erkennen, dass trotz etwas zurückgehender Infektionszahlen und weiterer Lockerungen das Risiko immer noch zu hoch ist.

„Da unser Publikum in nicht geringem Maß aus Menschen besteht, die wegen ihres Alters und labiler Gesundheit besonders gefährdet sind, haben wir uns entschlossen, den Orgelsommer für dieses Jahr abzusagen“, teilen Kohlmann und Haupt mit. Zudem sei auch angesichts der erwartbaren Teilnehmerzahlen das finanzielle Risiko zu hoch.

Nun wollen die Organisatoren den Orgelsommer mit den bereits geplanten Programmen im kommenden Jahr auf die Beine stellen: beginnend am Sonntag, 22. August 2021, in der Herz-Jesu-Kiche, und endend mit dem vierten Konzert am Sonntag, 12. September 2021, in der St.-Franziskus-Kirche, wo der Orgelsommer im vergangenen Jahr mit Rekordbesuch und jubelnden Musikfreunden zu Ende ging. Alle Künstler, die bereits engagiert wären, hätten bereits für 2021 zugesagt.

„Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Aber es dürfen keine Menschen und natürlich wir selbst nicht gefährdet werden, und wir sollten auch nicht unter einer solchen Belastung musizieren müssen“, so Haupt und Kohlmann.

Michael Müller

Michael Müller

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