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Theater Pforzheim
Die Komödie am Theater Pforzheim dreht sich um den berühmten Regisseur Max Reinhardt, der in den 1930er-Jahren in Hollywood Shakespeares „Sommernachtstraum“ verfilmen will. Am Set herrschen jedoch Eifersucht, Intrigen und typische Hollywood-Allüren.
MARTIN SIGMUND/Theater Pforzheim
Kultur
Publikum begeistert: Premiere von Ken Ludwigs „Shakespeare in Hollywood“ am Pforzheimer Theater
  • Eckehard Uhlig

Pforzheim. Im Pforzheimer Theater ist was los. Da sind haarsträubende Narreteien zu sehen, durchgeknallte Mimen spielen verrückt. Verballhornt wirbelnde, komisch in die Handlung eingeflochtene Shakespeare-Klassikerzitate sind mit ihren humorigen Wortschnappschüssen nicht nur für Literaturkenner ein Genuss. „Viel Lärm um nichts“, „Hamlet“ oder „Der Kaufmann von Venedig“ in einem Text, eben „Wie es euch gefällt“. Regisseurin Patricia Benecke und Ausstatterin Birgit Stoessel haben mit ihrer Inszenierung von Ken Ludwigs Stück „Shakespeare in Hollywood“ ein kunterbunt kostümiertes Comic-Toben auf die Bühne gebracht, das – jedenfalls in der nahezu ausverkauften Premiere – bei vielen Zuschauern die Lachmuskeln arg strapazierte.

Das von Ludwig konstruierte, in Teilen der Wirklichkeit abgeschaute Handlungsgerüst – sofern man diesen Begriff überhaupt anwenden kann – ist eigenwillig. Der berühmte österreichische Theater-Regisseur und Mitbegründer der Salzburger Festspiele Max Reinhardt,

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